TN: Edith, Roger, Ruth, Ursula, TL: Isabelle
Mit dem Superwetterbericht vor Augen entschloss ich mich, die abgesagte Tour vom 24.09. kurzfristig neu auszuschreiben. Immerhin eine kleine Gruppe begleitete mich auf die spätherbstliche Tour.
Auf der Postautofahrt nach Frieswil konnten wir bereits die Nebelhöhe in Augenschein nehmen. Nach einer Stärkung in der Bäckerei folgten wir dem Pfad oberhalb des Harheuellochs. Von Ferne hörten wir ein Jagdhorn, in die Quere kamen uns die Jäger nicht. Auf einem gut unterhaltenen Pfad stiegen wir runter ins malerische Ussermülital und kamen schliesslich zum westlichen Ufer des Wohlensees mit der Staumauer des Wasserkraftwerks Mühleberg. Der denkmalgeschützte Bau entstand während des 1. Weltkrieges. 2021 wurde er durch einen Fischlift ergänzt. 2028 – 2030 steht die nächste umfangreiche Sanierung an.
Das Bistro in Heggidorn war geschlossen, aber unser Zmittag durften wir an der Sonne auf den Bänken der Minigolfanlage einnehmen. Gut war die Entscheidung zum längeren Halt an dieser Stelle, denn die Ruhebänke auf der Ledifluh lagen im Schatten, das Panorama zeigte sich uns heute von der schönsten Seite. Um nicht auszukühlen, nahmen wir das mitgebrachte Dessert im Stehen ein und setzten unseren Weg über den breiten Gratweg fort. Auf dem Abstieg durch frisch gefallenes Buchenlaub passierten wir einen stillgelegten Steinbruch. Wie waren wohl früher die Sandsteinblöcke von hier aus an ihren Bestimmungsort gelangt? In Juchlishaus deckten wir uns am Käseautomat mit Gruyère-Käse ein. Mit der Einkehr im Restaurant Bahnhof in Rosshäusern schlossen wir die Tour standesgemäss ab. Danke für eure Begleitung.
Bericht und Fotos: Isabelle

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