Gratwanderung über die östlichste Erhebung des Juras von Baden nach Boppelsen.
Trittsicherheit erforderlich.
Thun Abfahrt 08:04 Gleis 3 Richtung Basel
Lägern vom 17.06.2026
TN: Esther, Roger, Silvia, TL: Isa
Gut gelaunt starteten wir am Fusse des Schartenfelses in Baden zur Grattour. Ich machte eine kurze Bemerkung, dass die Waldbrandgefahr bei dieser Trockenheit sehr hoch sei. Tja, die Geister, die ich rief! Nach dem Aussichtspunkt über die Stadt Baden ging es über spitze Jurasteine Richtung Grat. Plötzlich hörten wir um uns herum das Geknatter eines Helikopters. Der wich irgendwie nicht von unserer Stelle. Kurze Zeit später sahen wir Rauch und einzelne Flammen über den scharfen Grat züngeln. Berggänger vor uns hielten das Ganze fotografisch fest und schritten weiter!
Für mich gab es nur eine Richtung, nämlich zurück. Die Helicrew hielt uns gut im Blickfeld, ob wir das auch in die Tat umsetzten und die Begehung doch nicht noch plötzlich wagten. Wieder in Baden unten statteten wir den öffentlichen heissen Bädern einen Besuch ab. Im Schatten und von Schwefelduft eingelullt machten wir Mittagspause und berieten das weitere Vorgehen. Nach einer Stärkung im architektonisch einzigartigen Hotel Blume fiel meine Wahl auf eine Begehung des benachbarten Waldreservats Teufelskeller mit seinen markanten Nagelfluh-Obelisken. Der Teufel begegnete uns zwar nicht, selbst dem war es wohl zu heiss! In der Ferne hörten wir das Gebrumm der Autos, schliesslich führt der Baregg-Tunnel direkt darunter durch. In Dättwil verliessen wir den kühlen Wald und traten via Baden die Heimkehr an. Ich danke allen Beteiligten, dass wir das Beste aus dem Tag machen konnten.
Bericht: Isa
Brandursache geklärt: https://www.swissinfo.ch/ger/brand-auf-dem-aargauer-l%C3%A4gerngrat%3A-glassplitter-ist-wohl-ursache/91608293
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