Bericht zur Tour
Autor
Isabelle Brand
Erstellt am
05.06.2026 22:14
Letzte Änderung
05.06.2026 22:29
Tourenbericht

TN: Peter, Roger, Susanne, TL: Isabelle
Ein Bericht über die Leiden und Freuen einer Tourenleiterin: Eine Woche vor der Wanderung alle Zugverbindungen gecheckt und alles in Ordnung. Am Tag vor der Tour werden plötzlich keine Verbindungen ab Grenchenberg mehr in der App. Also wird mal nachgeforscht und siehe da, die Grenchenbergstrasse bleibt ab Ende Mai wochentags wegen Sanierung gesperrt. Da erinnerte ich mich an den Flyer über das Unesco Weltnaturerbe Waldreservat Bettlachstock. Eine Rundwanderung führt auf schmalen Pfaden durch den urigen Wald. Die ältesten Buchen sind über 200 Jahre alt. Seit 1985 wird der Wald nicht mehr bewirtschaftet, die Landwirtschaft auf dem Bettlachstock 2001 aufgegeben. Es ist die Heimat von vielen Pflanzen- und Tierarten. Wir mussten insbesondere aufpassen, keinen der zahlreichen Weinbergschnecken zu zertreten, welche in der üppigen Vegetation überall herumkrochen. Auf dem Bettlachstock kam ein Unterstand gerade zur richtigen Zeit, um einen letzten Regenschauer beim Zmittag auszusitzen. Die Temperatur lud auch nicht gerade zum langen Verweilen ein, so dass wir nach Erkundung des höchsten Punktes zügig den Abstieg unter die Füsse nahmen. Roger mit Regenhosen schickten wir durch das hohe Gras und Farnstauden vorab. Für einmal war mir das Glück Hold und das Restaurant auf dem Bettlachberg hatte geöffnet. Nach der Stärkung erkundeten wir die Burgruine Grenchen Bettleschloss. Graben und Grundmauern sind noch erhalten. Wie Eidechsen genossen wir endlich auch paar Sonnenstrahlen. Ein etwas schlüpfriger Weg führte am Waldrand entlang runter nach Bettlach. Die blühende Wildblumenwiese und die Türkenbundlilie waren versöhnliche Farbtupfer zum Schluss.
Danke, dass ihr mich trotz des durchzogenen Wetters auf diese Tour begleitet habt! Die Wandflue des Grenchenbergs konnten wir wenigstens von unten bestaunen und das Abschweifen in das Waldreservat durchaus eine lohnende Alternative.
Bericht: Isabelle, Fotos: Isa, Roger, Susanne