Bericht zur Tour
Autor
Ruth Oesch-Keller
Erstellt am
10.05.2026 20:16
Letzte Änderung
11.05.2026 8:12
Tourenbericht

Leitung: Isabelle Brand
Mitgegangen sind: Roger, Rolf, Paul, Felix, Marianne, Ingrid, Esther, Edith und Ruth

Isabelle brachte uns ihre Heimat näher, ein Landstrich, der uns eher unbekannt war: der Buechibärg und das Limpachtal.
Ausgangspunkt der Wanderung war Balm bei Messen, ein kleiner Ort mit ein paar wenigen Häusern. Ab hier stiegen wir auf zum Balmchilchli, das, eingerahmt von Buchen und Tannen, freundlich über dem Ort ruht. Nach einer kurzen Orientierung seitens Isabelle stiegen wir noch etwas weiter nordwärts auf, um dann in Richtung Osten über die Hügelkette des Buechibärgs zu wandern. Lichtgrün das neue Buchenlaub, dunkel das Tannengrün und harzig der Duft gefällter Bäume, links oder rechts der Ausblick auf Wiesen und gepflegte Äcker, erholsame Ruhe – wie beschrieben im Prospekt - wäre da nicht der Bauer, der mit dem Traktor über sein ausgetrocknetes Land fahren und ringsum alles in Staub hüllen würde.
Unsere Pausen, respektive Picknicks, waren relativ knappgehalten. Isabelle sprach immer wieder geheimnisvoll von einer Überraschung. Fragezeichen unsererseits! Wir würden dann schon sehen, lachte sie.
Nach dem Wolftürli gings abwärts ins Limpachtal. Ausgangs Brittern überquerten wir die Ebene, Aetigen- und Undermoos geheissen. Nur das Moos ist längst zu Kartoffeläckern umgenutzt worden. Ennet der Ebene liegt Limpach, Isabelles Heimatdorf, und hier wohnt auch ihre Freundin Heidi, in deren Garten wir eben eingeladen wurden.
Kaum sassen wir am langen Tisch, sahen wir vor uns Körbli, mit Speckzopf-Scheiben beladen: Ei, dieser Duft - und dieser Schmelz im Mund, als würden Engel über die Zunge laufen. Dazu servierte Roger seinen Federle-Wein und Käse von der Geisshaldenalp. Kaffee und Birnbrot rundeten diese kulinarische Wohlfühlstunde ab.
Zum guten Schluss hatten wir noch eine halbe Stunde Marsch bis Schalunen, dem Endpunkt unserer Wanderung. Ja, es war wieder einmal ein Tag mit dem gewissen Etwas, der uns sicher in Erinnerung bleiben wird. Danke herzlich Isabelle, Roger und Heidi für euer Engagement und eure Grosszügigkeit.
Text Ruth Oesch