Tourenleiter: Felix
Teilnehmer:innen: Therese, Esther, Ingrid, Peter und Roger
Das Wetter war für alle vier Tage als sehr heiss angekündigt.
Tag 1: Anreise nach Wasserauen und Aufstieg zur Ebenalp, 4,4 km · ↗ 782 m · ↘ 21 m · Gehzeit 2:25 Std.
Am Montagmorgen trafen wir uns kurz nach acht Uhr im Hauptbahnhof Bern und bestiegen den IC1 Richtung St. Gallen. Dort stiegen wir auf die Appenzeller Bahnen um und fuhren nach Appenzell, dem Hauptort des Kantons Appenzell Innerroden. Bei einem Rundgang besichtigten wir das hübsche Dorf. Anschliessend stärkten wir uns in einem Restaurant im Schatten der Bäume.
Nach dem Essen fuhren wir weiter nach Wasserauen, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung zur Ebenalp. Mit einigen Trinkpausen erreichten wir nach rund drei Stunden unsere Unterkunft. Wir wurden herzlich begrüsst, bezogen unsere Zimmer und genossen am Abend ein feines Nachtessen sowie einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Tag 2: Wanderung über Schäfler – Mesmer – Seealpsee – Äscher – Wildkirchli – Ebenalp 12 km · ↗ 1023 m · ↘ 1028 m · Gehzeit 5:06 Std.
Nach dem Morgenessen begannen wir die Wanderung bei noch angenehmen Temperaturen in Richtung Schäfler. Das Bergrestaurant war zwar geschlossen, doch ein Getränkeautomat sorgte dafür, dass wir trotzdem gut versorgt waren.
Weiter ging es auf einem etwas anspruchsvolleren Weg zum Berggasthaus Mesmer. Nach einer kleinen Mittagsrast wanderten wir weiter zum wunderschönen und berühmten Seealpsee. Dort hatte es erwartungsgemäss viele Touristinnen und Touristen, da der See auf einem einfachen Wanderweg erreichbar ist.
Nach einem kurzen Abstieg auf der Strasse folgten wir dem Weg zum Äscher, der im schattigen Wald steil ansteigt. Das eindrucksvolle Berggasthaus, das direkt an die steile Felswand gebaut wurde, lud zu einer Pause ein. Natürlich gönnten wir uns dort ein feines Getränk.
Nach wenigen Schritten erreichten wir das Wildkirchli. Anschliessend führte uns der Weg durch die grosse Höhle im Berg. Nach einem kurzen Schlussanstieg kamen wir wieder bei unserer Unterkunft an.
Tag 3: Wasserauen – Bogartenmannli – Bollenwees – Brülisau 12.9 km · ↗ 1107 m · ↘ 1051 m · Gehzeit 5:33 Std.
An diesem Tag standen die gegenüberliegenden Berge auf dem Programm. Um etwas Kräfte zu sparen, nahmen wir die Luftseilbahn nach Wasserauen.
Nach einem kurzen Einlaufen entlang des Baches, der vom Seealpsee herabfliesst, begann der steile Aufstieg zum Bogartenmannli. Nach einer kurzen Pause auf dem höchsten Punkt führte der Weg steil hinunter in den Talboden.
Da das nächste Bergrestaurant rund 200 Höhenmeter höher lag, blieb uns der erneute Anstieg nicht erspart. Das Berggasthaus liegt wunderschön am Fählensee, eingebettet in die eindrucksvolle Berglandschaft. Hier nahmen wir uns Zeit für eine kleine Stärkung.
Anschliessend folgte der weniger spektakuläre Teil der Wanderung auf der Fahrstrasse nach Brülisau. Von dort fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Wasserauen und mit der Luftseilbahn zurück auf die Ebenalp. Nach dem kurzen Aufstieg von der Bergstation zur Unterkunft waren wir froh, uns etwas ausruhen zu können.
Tag 4: Ausflug auf den Hohen Kasten und Heimreise
Wegen der grossen Hitze und der etwas schwereren Rucksäcke beschlossen wir gemeinsam, die ursprünglich geplante Rundwanderung von Gais zum Gäbris und zurück nicht zu unternehmen. Stattdessen fuhren wir mit der Luftseilbahn auf den Hohen Kasten.
Der grandiose Ausblick auf das Rheintal und auf die Berge, die wir in den vergangenen Tagen durchwandert hatten, bildete einen würdigen Abschluss unserer Wanderwoche.
Felix, im Namen aller Teilnehmenden danke ich dir herzlich für die hervorragend organisierten Tage. Es war eine wunderschöne Woche, und wir waren gerne mit dir unterwegs.
Text: Roger
Bilder: Alle

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